Das Wachsen der Kette ist schon lange nicht mehr nur eine Angelegenheit für Profis. Immer mehr Radfahrer entdecken es als eine Möglichkeit, einen leiseren, saubereren und weniger abgenutzten Antrieb zu haben. Wenn Sie darüber nachdenken, ob Sie Wachs verwenden sollten und wie man es macht, finden Sie im folgenden Artikel eine Übersicht über die Vorteile sowie eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Arten von Wachs
Sie können die Kette mit flüssigem Wachs in einer Flasche oder mit heißem Wachs wachsen. Was ist der Unterschied?
Ein einfaches wachsbasiertes Schmiermittel ist einfacher anzuwenden, Sie müssen die Kette nicht abnehmen, nichts wird aufgelöst, Sie schmieren einfach die saubere Kette mit dem Öl aus der Flasche. Es hat seine Nachteile und das
Das Schmieren mit heißem Wachs ist aufwändiger in der Vorbereitung, aber die Wirksamkeit ist höher, die Kette bleibt länger geschmiert und sauber. Und wir zeigen Ihnen, dass es nichts Kompliziertes ist.
Wachsen hat im Vergleich zu anderen Schmiermitteln mehrere Vorteile. Der wohl größte Vorteil ist die Sauberkeit des Antriebs; Wachs zieht keinen Schmutz an wie Öl und die Kette sowie der Rest bleiben sauberer. Neben der Sauberkeit bietet es außerdem einen leiseren Lauf, weniger Verschleiß der Kettenblätter und Kassette und eine einfachere Wartung. Ein weiterer Vorteil ist die Einsparung einiger Watt an Leistung dank der geringeren Reibung einer gewachsten Kette.
Der Nachteil ist die etwas aufwändigere Vorbereitung und die geringere Haltbarkeit unter extrem nassen Bedingungen.
Der wohl wichtigste Schritt ist, eine idealerweise neue, maximal gereinigte Kette und Antrieb zu haben. Achtung, auch die neue Kette muss von sämtlichem Schmiermittel aus der Produktion befreit werden.
Auf dem Markt finden Sie bereits viele Entfetter, einschließlich biologisch abbaubarer.
Das Wachs kann in einem Wachssystem oder einem alten Topf geschmolzen werden. Das Wachs im Beutel von Silca kann im Wasserbad erhitzt werden, aber aus eigener Erfahrung würde ich einem Topf den Vorzug geben.
Wir erhitzen das Wachs, schmelzen es, aber kochen es nicht! Gegebenenfalls folgen wir den Anweisungen des Herstellers des jeweiligen Wachses.
TIPP: Zum Schmelzen verwenden wir einen alten Reiskocher, in dem wir das Wachs schmelzen und dann auf „warm halten“ umschalten, also nur leicht erhitzen.
Wir fädeln den Draht durch die Kette und tauchen ihn in Wachs ein, wo wir ihn 3-5 Minuten lassen, gelegentlich schwenken, damit das Wachs zwischen alle Glieder gelangt. Vorsichtig herausnehmen, idealerweise über einen Topf hängen und überschüssiges Wachs abtropfen lassen.
Die Kette muss vollständig abkühlen und dann geschmeidig gemacht werden. Mit den Händen oder zum Beispiel an einem Rohr. Überschüssiges Wachs fällt ab oder kann abgewischt werden. Dann einfach wieder auf das Fahrrad montieren.
Eine gewachste Kette hält unter trockenen Bedingungen 300-500 km, bei Nässe weniger. Dass die Kette gewachst werden muss, erkennt man zuverlässig am Geräusch, der leise Lauf wird zu einem lauten Quietschen.
Das Wachsen der Kette erfordert anfangs etwas mehr Arbeit, aber die Belohnung ist ein leiser, sauberer und langfristig effizienter Antrieb.
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