Leistungsmesser ist ein großer Vorteil im Training eines Radfahrers. Kaum eine Sportart hat eine so sekundenschnell messbare Metrik, die etwas über Ihre Leistung aussagt. Der Leistungsmesser ist heute für jeden sehr zugänglich und das in verschiedenen Formen, wie zum Beispiel in Pedalen, Kurbelsätzen, Kurbeln oder er ist sogar Bestandteil intelligenter Heimtrainer.
Was misst der Wattmesser eigentlich? Die momentane Leistung, die Kraft auf das Pedal, die Kadenz, das Gleichgewicht des Tretens zwischen dem linken und rechten Bein und weitere Messgrößen. Wozu ist das gut? Dank dieser Zahlen können wir herausfinden, wie wir dastehen und basierend auf dem FTP-Test (Functional Threshold Power) unsere Trainingszonen festlegen. Einfach gesagt, wenn ich mit dem Fahrrad schneller fahren, meine Leistung verbessern, den Trainingspartner schlagen oder eine bessere Zeit auf dem Hügel hinter dem Haus erreichen möchte, muss ich trainieren, üben, gut essen, schlafen und generell regenerieren.
Wie also zu trainieren? Wann hinzufügen oder im Gegenteil reduzieren, wie schnell fahren und mit welcher Kraft in die Pedale treten, damit es Sinn macht? Alles kann mit einem Leistungsmesser schön eingestellt werden, und das auch zu Hause auf intelligenten Trainern. In letzter Zeit treffe ich oft auf Radfahrer, die relativ viele Kilometer fahren und viel Zeit in das Training investieren, jedoch ineffektiv. Ja, für einen Laien mag es so aussehen, als ob sie schnell fahren. Oft bewegen sie sich in der sogenannten grauen Zone. Auf dem Rad fahren sie weder langsam, was sehr wichtig ist, noch schnell. Sie entwickeln daher weder die niedrig aerobe Ausdauer noch die hoch aerobe oder anaerobe, also die maximale Leistung. Dank des Leistungsmessers können diese Werte schön überwacht werden. Es kann auch ein Brustgurt mit Herzfrequenzsensor verwendet werden, aber glauben Sie mir, dass die Genauigkeit im Vergleich zum Leistungsmesser möglicherweise bis zu fünffach geringer ist. Zumindest aus meiner Sicht. Mit dem Herzfrequenzsensor ist es sehr schwierig, die aktuelle Leistung auf 10 Sekunden oder eine Minute auf Maximum zu messen. Die Herzfrequenz steigt nämlich allmählich mit ein paar Sekunden Verzögerung an. Die Leistung vom Leistungsmesser ist jedoch sofort jede Sekunde messbar. Der Herzfrequenzsensor ist jedoch ein guter Helfer für den Leistungsmesser, er kann uns eventuell die angesammelte Trainingsmüdigkeit oder eine aufkommende Krankheit anzeigen. Die Kombination beider ist also großartig.
Vergessen wir jedoch nicht, dass weder der Wattmeter noch der Herzfrequenzmesser unser Herr werden sollten. Sie sollten unser Diener sein. Lassen wir uns nicht von Zahlen übermannen, nutzen wir sie im Training nur dann, wenn sie notwendig sind.
Vergessen wir nicht, die umgebende Natur wahrzunehmen und hören wir nicht auf, Freude an der Bewegung selbst zu empfinden.
Das nächste Mal sprechen wir mehr über das Wintertraining auf dem Ergometer.
Ondra Bula, ondracoach.cz, Botschafter von Koloshop.cz
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