Cannondale hat seine Bikes in den letzten Jahren immer stärker in Richtung größerer Vielseitigkeit und Praxistauglichkeit entwickelt. Diese Regel bestätigt auch das neue Bad Habit, das optisch wie konstruktiv an die Reihen Habit LT und Moterra anknüpft, gleichzeitig handelt es sich jedoch um eine neue Plattform, die anschaulich demonstrieren soll, wie ein modernes „user-friendly“ Enduro auszusehen hat.
Schon der Name „Bad Habit“ deutet an, dass dieses Bike kein folgsames Lämmchen sein wird, sondern eher ein frecher Draufgänger. Das neue Cannondale Bad Habit dürfte dabei ein wahr gewordener Traum für alle sein, die schnelle Fahrten lieben, technisch anspruchsvolles Gelände mögen und sich auch vor längeren Anstiegen nicht scheuen, für die man „selbst zahlen“ muss.
Das vorgestellte Cannondale Bad Habit verweist mit seiner Silhouette zwar klar auf die Habit LT-Reihe, ist dabei jedoch keine bloße Kopie oder leichte Weiterentwicklung, sondern ein völlig neues und umfassend entwickeltes, leichtes Enduro mit Fokus auf Performance, Stabilität und sicheres Handling. Und das alles bei dem Anspruch, die nötige Verspieltheit und eine gewisse Effizienz beim Pedalieren zu bewahren.
Das Ergebnis ist ein effizient konstruierter Carbonrahmen mit Federwegen von 160/155 mm, der konsequent auf das moderne Mullet-Konzept bzw. MX (29“/27,5“) setzt.
Cannondale setzt bei der Bad Habit-Reihe auf die Kombination aus neuen und bewährten Elementen, die im Grunde ein gemeinsames Ziel verfolgen – das Bike in anspruchsvollem Gelände ruhig zu halten und dabei seine Verspieltheit und Ungezähmtheit nicht zu unterdrücken. Zu den wichtigsten Vorteilen dieser neuen Reihe gehören:
Eines der wichtigen Themen ist die Benutzerfreundlichkeit, die sich vor allem in der einfachen Einstellung und der problemlosen Wartung widerspiegelt. Cannondale rückt daher von früheren „exotischen“ Lösungen ab und setzt häufiger auf weit verbreitete und bewährte Standards:
Ein viel diskutiertes Thema der letzten Jahre ist auch die Einstellbarkeit, die Cannondale Bad Habit ein wenig auf seine eigene Art versteht. Es bietet nämlich keine Armee an Flip-Chips, ist dennoch für verschiedene Detailanpassungen vorbereitet.
Die Hinterradfederung ist beispielsweise sowohl für Luft- als auch für Stahlfederdämpfer optimiert – es hängt nur von den Vorlieben des Fahrers ab. Eine weitere Möglichkeit sind Spielereien mit dem Gabelwinkel (Basis 64°) dank des breiteren Acros-Steuersatzes, der auch andere Vorteile hat, auf die wir noch zu sprechen kommen.
Cannondale hat sich beim neuen Bad Habit auch bei verschiedenen praktischen Details Mühe gegeben, die den Fahrerinnen und Fahrern das Leben angenehmer machen sollen.
Cannondale sagt offen, dass man dieses Mal nicht „um jeden Preis anders“ sein wollte – deshalb bringt das Bad Habit weder kontroverse Lösungen noch technologische Spielereien. Stattdessen wird Schraube für Schraube abgestimmt, mit Geometrie, Kinematik des Hinterbaus, Gewicht, Verspieltheit und Stabilität im Detail gearbeitet. Nach den ersten Anzeichen scheint dieser Weg Sinn zu ergeben, denn auf einem der Prototypen gewann Ella Conolly den Titel im Enduro World Cup 2025.
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