Ich dachte, dass ich im Winter etwas vom Wettkampf ausruhen würde, dass ich nur Kilometer im Training sammeln und mich auf die neue Saison konzentrieren würde. Aber dann kam eine Freundin mit der Idee, den Halbmarathon Ještěd Winter Run zu laufen, eines der Rennen der Serie Ještěd Sky Race.
Dieses Rennen fand das ganze Wochenende über statt. Es wurden nicht nur Strecken von 10 km, 21 km und 42 km gelaufen, sondern das Hauptaugenmerk lag auf dem 24-Stunden-Lauf. Alle drei Rennen starteten am Samstag auf der Skipiste unter Ještěd. Die 10-km-Strecke hatte einen Höhenunterschied von 650 m, die 21-km-Strecke 1300 m und wie viele Kilometer und Höhenmeter hatte die 24-Stunden-Strecke? Das hing ganz von jedem einzelnen Teilnehmer ab!
Das Wetter verlieh dem Rennen eine richtige Winteratmosphäre, es war unter null, azurblauer Himmel, verschneite Skipisten und Wege. Straßenschuhe wurden für dieses Rennen definitiv nicht empfohlen, hingegen waren Schuhe mit Spikes oder qualitativ hochwertige Schuhkrallen in der Pflichtausrüstung enthalten. Die Mehrheit der Teilnehmer lief mit Schuhkrallen, auch ich habe sie zum ersten Mal ausprobiert und muss sagen, sie haben mir im Rennen unglaublich geholfen.
Insgesamt stresst mich die Auswahl der passenden Kleidung für Rennen dieser Art möglicherweise mehr als das Rennen selbst. Die ideale Kombination zu finden, damit es nicht kalt, aber auch nicht heiß ist, ist nicht ganz einfach.
In diesem Fall fehlte definitiv nicht die wichtigste Schicht aller Winteraktivitäten – das Wollunterhemd. Ergänzt wurde dieses durch die zweite Schicht eines Funktionsshirts, die dritte Schicht durch eine isolierte Jacke mit Membran, isolierte Hosen und Wollsocken. Handschuhe und ein Stirnband muss ich wohl gar nicht erst erwähnen?
Die Schuhe habe ich wieder von meiner Lieblingsmarke Saucony gewählt, genau gesagt das Modell Xodus Ultra 3.
Eine Neuheit, die ich dieses Mal zum ersten Mal getestet habe, war die Laufweste der Marke Silva, Modell Strive 5.
Die Silva Strive 5 Vest Black ist eine leichte Laufweste mit einem Volumen von 5 Litern, ideal für längere Läufe, Trail oder Wettkämpfe, bei denen du Wasser und ein paar Notwendigkeiten mitnehmen musst. Sie wiegt etwa 150–190 Gramm (je nach Größe), sodass du sie auf dem Rücken kaum spürst. Dank des gut geformten Schnitts sitzt sie fest am Körper und bleibt auch bei zügigem Tempo bequem, was für mich sehr wichtig ist, da ich beim Laufen nichts Zusätzliches ertragen kann. Atmungsaktive Materialien und Mesh helfen zudem bei der Belüftung, was du besonders an wärmeren Tagen schätzen wirst.
Die Weste hat insgesamt 8 Taschen, sodass du alles Wichtige einfach organisieren kannst. Vorne befinden sich Taschen für Softflasks und weitere Taschen für Gels, Handy oder Kleinigkeiten, hinten ein Fach für eine Trinkblase oder Jacke und eine Netz-Tasche für schnellen Zugriff. Es fehlen auch nicht reflektierende Elemente, eine Notfallpfeife oder eine Halterung für Laufstöcke.
Übrigens waren Laufstöcke auch bei diesem Wettkampf eine große Hilfe für mich.
Nun zum Rennen: Der Start erfolgte um die Mittagszeit, zuerst machten sich die Teilnehmer des 24-Stunden-Laufs auf die Strecke, gefolgt von den Läufern auf 10, 21 und 42 km.
Bereits auf den ersten drei Kilometern stiegen wir fast 400 Höhenmeter bis auf den Ještěd (1012 m ü. M.) auf, wo die Kälte durch den ganzen Körper zog. Dennoch herrschte unter den Teilnehmern eine tolle und positive Stimmung, und wir feuerten uns gegenseitig an. Vom Ještěd ging es hinunter über die Hütte Ještědka, vorbei am Brunnen Frantina, ein kurzer Anstieg zur Hütte Pláně pod Ještědem und ein weiterer Abstieg vorbei am Panenský-Steinbruch. Danach erwartete uns der letzte unangenehme, fast zweikilometerlange Anstieg zu den Sprungschanzen bis zum Ziel. Hier liefen jedoch nur die 10-km-Läufer ein, die Läufer auf 21 km mussten dasselbe noch einmal bewältigen, ganz zu schweigen von den Teilnehmern des 24-Stunden-Laufs!
In der Zeit von 3 Stunden und 3 Minuten habe ich diesen verrückten, aber schönen Halbmarathon als dritte beendet.
Ein paar Minuten hinter mir war meine Freundin Andy, wir waren beide begeistert vom Rennen und ich danke für diese großartige Herausforderung!
Über 10 km gewann bei den Frauen Zuzana Kocumová und bei den Männern Tomáš Polívka. Über 21 km siegten Jana Štěrbová und Pavel Brýdl. Über 42 km war Ester Šlechtová und Adam Korecký am besten. Im 24-Stunden-Rennen gewann Lenka Berrouche, die insgesamt 126 km lief, und bei den Männern Aleš Sedlák, der es auf 147 km schaffte.
Der Wettbewerb hatte eine absolut großartige und entspannte Atmosphäre, wir trafen viele Bekannte und es ist sehr wahrscheinlich, dass dieses Rennen für mich eine jährliche Tradition wird.
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