Unter meine Hände (und auch Füße) kommt dieses Jahr ein völlig anderer Typ Rad als das, woran ich gewöhnt bin. Ich selbst fahre hauptsächlich Enduro, daher war die Welt der Gravel-Räder für mich eine große Unbekannte. Aber das ändert sich gerade jetzt! Dank des Wunsches, neue Orte zu erkunden, der geplanten Ausflüge nach Italien und Norwegen – über diese Orte könnt ihr in separaten Artikeln lesen – und der Zusammenarbeit mit Koloshop können wir zusammen in die Welt der Gravelbikes eintauchen.
GT Grade Carbon Elite ist ein Vollcarbon-Fahrrad mit dem attraktiven, für GT ikonischen Triple Triangle System. Ich habe den angebotenen Raum im hinteren Rahmenteil maximal praktisch genutzt und einen zusammengefalteten Ersatzschlauch darin platziert. Was die Ausstattung betrifft, wird dieses Modell speziell von einem Shimano GRX-400-Antrieb mit innenverlegten Zügen angetrieben. Mehr über die einzelnen Komponenten vielleicht beim nächsten Mal oder lesen Sie ihre Liste über den obigen Link.
Sofort bei der Übernahme des Fahrrads war ich etwas nervös wegen der Auswahl der Rahmengröße, ob bei meiner Körpergröße von 193 cm L oder XL besser wäre. Von Kollegen wusste ich, dass die GT-Rahmen insgesamt größere Abmessungen im Vergleich zu anderen Marken haben, und so griff ich zur Größe L. Das erwies sich als die richtige Wahl, da das Fahrrad perfekt passte und ich keinerlei Bedarf verspürte, den ohnehin großen Rahmen zu verlängern. Die Geometrie gibt eine Reichweite von 425 mm und eine Stapelhöhe von 603 mm an.
Eine kleinere Herausforderung ergab sich auf der Reise nach Italien, als alles in die Reisetasche gepackt werden musste. Nach ein paar Minuten intensiven Nachdenkens und dem Einsatz von Spielerfahrungen aus Tetris gelang es schließlich, den Rahmen mit abgenommenen Rädern und gedrehtem Lenker in den Bike Bag zu packen, und wir konnten uns auf den Weg machen.
Bisher habe ich drei Tage Fahrgenuss hinter mir, aber schon in dieser kurzen Zeit hat das Fahrrad einen starken Eindruck auf mich hinterlassen. Am ersten Tag fuhr ich durch den Wald in Tschechien, wo sich der Untergrund schnell von befestigtem Schotter zu festem, oft steinigem Boden wechselte. Auch an Stellen, wo manche Fahrer eine Federung schätzen würden, verhielt sich das Fahrrad natürlich und dämpfte alle Vibrationen wunderbar.
An den folgenden zwei Tagen habe ich die Eigenschaften des Gravels insbesondere auf Asphalt getestet. Ich muss sagen, dass das Fahrrad einen spürbaren Drang zur Beschleunigung hat, und auch auf überfüllten Radwegen ist es ausreichend wendig für Ausweichmanöver. Das niedrige Gewicht in Kombination mit den schnellen WTB Vulpine TCS Light 700x40c-Reifen half mir zweifellos, das schnelle italienische Duo mit Straßenspezialrädern in Schach zu halten und die geplante Etappe in angemessener Zeit und mit ausreichend Energie zu beenden.
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