Hallo zusammen! Es ist wieder Zeit für das heimische Radfahren. Einige gehen immer noch nach draußen. Andere, wie ich, stellen das Fahrrad auf den Trainer und starten eine App. Wie ich schon früher geschrieben habe, fahre ich mit Zwift. Auf Zwift bin ich seit über vier Jahren unterwegs und habe nicht nur ordentliche Levels erreicht, sondern auch mehrere Fahrräder, die ich mir buchstäblich erstrampelt habe.
Diese virtuelle Welt fasziniert mich immer noch. Ich höre von Kollegen, dass sie mit der künstlichen Umgebung nichts anfangen können und die reale Landschaft und das Geräusch der Reifen auf dem Asphalt bevorzugen. Aber ich bin mit GTA und Need for Speed aufgewachsen, daher ist Zwift für mich genau das Richtige. Ein Spiel, das Sinn ergibt und bei dem man auch ordentlich ins Schwitzen kommt.
Jedes Jahr packt es mich aufs Neue. Zwift bietet regelmäßig neue Strecken, Herausforderungen und Trainingsmöglichkeiten, sodass es nie langweilig wird. Und obwohl ich zu Hause in die Pedale trete, habe ich das Gefühl, wirklich voranzukommen.
Was mir an Zwift vielleicht am meisten Spaß macht, ist, dass man sich alles, was man hat, erfahren muss. Es geht nicht nur um Zahlen oder Levels - für gefahrene Kilometer und abgeschlossene Herausforderungen erhält man neue Rahmen, Fahrräder und Zubehör. Und auch wenn sie nur virtuell sind, hat es seinen Reiz.
In meiner „virtuellen Garage“ habe ich schon eine schöne Fahrradsammlung, wie zum Beispiel Cannondale SystemSix, Synapse, SuperSix EVO, aber auch Trek Madone und Pinarello Dogma. Jedes Fahrrad hat unterschiedliche Fahreigenschaften, unterschiedliche Steifigkeit, unterschiedliche Aerodynamik und Zwift kann das hervorragend simulieren.
Neben den Rahmen können auch Komponenten „herausgefahren“ werden. So habe ich zum Beispiel Zipp, Mavic oder andere virtuelle Laufradsätze, die die Leistung je nach Streckentyp verbessern. Es ist ein bisschen wie ein Fahrrad-RPG-Spiel: Je mehr man strampelt, desto besser wird die Ausrüstung.
Kürzlich habe ich mir auch Zwift Play zugelegt, das das Erlebnis noch eine Stufe höher hebt. Dank der Steuerung direkt am Lenker kann ich lenken, bremsen und die Figur auf dem Bildschirm kontrollieren. Ich reagiere auf das Gelände, umfahre Gegner oder grüße einfach andere Fahrer mit einem „Go on!“. Diese Kleinigkeit verleiht der ganzen Fahrt noch mehr Interaktivität und Realismus und plötzlich habe ich wirklich das Gefühl, durch Watopia zu fahren und nicht nur gegen die Wand zu trampeln.
Und genau das hält mich im Training, nicht nur die Zahlen und Statistiken, sondern auch die Freude, wenn man nach ein paar Wochen einen neuen Rahmen oder Laufradsatz gewinnt und weiß, dass man es sich ehrlich erarbeitet hat.
Zwift ist aber nicht nur ein einsames Strampeln. Ich genieße auch Rennen und Gruppenfahrten, sei es mit tschechischen Zwiftern oder völlig unbekannten Menschen vom anderen Ende der Welt. Selbst ein kurzes Rennen von dreißig Minuten kann einen erschöpfen, aber genau das macht es so großartig.
Was mir an Zwift wirklich gefällt, ist die Gemeinschaft. Es ist großartig, beim Fahren Menschen aus der ganzen Welt zu treffen. Oft schließe ich mich einfach jemandem an und wir fahren zusammen ein längeres Stück der Strecke. Manchmal wird daraus ein spontanes Rennen, ein anderes Mal arbeiten wir in einer Gruppe zusammen, zum Beispiel bei Events oder Herausforderungen, wo wir uns gegenseitig helfen, das Tempo zu halten.
Und nach dem Rennen schreiben wir uns einfach ein paar Worte im Chat. Wir danken uns für die Zusammenarbeit. Und oft entstehen daraus auch virtuelle Freundschaften. Zwift ist zudem mit Strava verbunden, sodass wir uns auch dort mit einigen Fahrern vernetzen. Es ist dann schön zu sehen, wie es ihnen auch außerhalb von Zwift ergeht. Ihre Fotos und Fahrten aus verschiedenen Ecken der Welt zu sehen. Plötzlich merkt man, dass die Gemeinschaft nicht nur virtuell ist und dass man auch über Bildschirme echte sportliche Freundschaften schließen kann.
Auf dem Tisch habe ich eine Flasche mit Wasser, ein Handtuch, ein aufgeladenes Notebook oder Tablet und dazu ein sekundäres Gerät, meist ein Telefon. Dieses nutze ich nicht nur zum Musikhören oder Serien schauen, sondern auch zum Verfolgen der App Zwift Companion. Sie ermöglicht es mir, zu sehen, wo ich mich gerade auf der Strecke befinde, wer neben mir fährt oder die Kameraperspektive auf den Fahrer zu ändern. Mit ihr kann man auch Fotos und kurze Videos vom Rennen machen, sodass ich die besten Momente festhalten kann.
Musik hilft mir, den Rhythmus zu halten. Meistens höre ich elektronische Musik, und der Takt gibt mir das Tempo des Tretens vor. Wenn ein längerer Anstieg kommt, hilft der Rhythmus, den Kopf auszuschalten und einfach zu fahren. Jeder Zwifter hat sein eigenes Ritual, und das hier ist meines.
Ein Rollentrainer ist schon lange nicht mehr nur ein „Notfall“ für den Winter. Mit Zwift wird das Fahren zu Hause zu einem vollwertigen Vergnügen, einem großartigen Training und oft auch zu einem gesellschaftlichen Erlebnis. Es geht nicht nur darum, die Beine in Bewegung zu halten. Zwift kann einen in eine Welt versetzen, in der das stationäre Fahren zu einer Reise um die „ganze Welt“ wird. Man kann durch Watopia fahren, London oder New York erkunden, Freunde treffen, an Wettbewerben teilnehmen und besser werden, und das alles unabhängig vom Wetter.
Wenn ich dann nach dem Training vom Rad steige, habe ich das gleiche Gefühl der Zufriedenheit wie nach einer klassischen Ausfahrt im Freien. Müde Beine, eine leere Flasche, ein nasses Handtuch, aber vor allem das gute Gefühl, etwas für mich getan zu haben. Darum geht es. Um die Freude an der Bewegung, an Fortschritten und daran, dass das Radfahren dank neuer Technologien eine moderne Dimension hat.
Und dass man sein Traumrad, wenn auch nur virtuell, ehrlich erarbeiten muss, verleiht diesem Spiel und dem Training einen echten Zauber.
Katerina fährt das Cannondale Scalpel Carbon Women!
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