Schon seit einiger Zeit lagen bei mir zu Hause die Dynafit Feline Schuhe herum. Nicht als Laufpartner, sondern eher als meine zuverlässigen Allrounder. Ich nahm sie mit zum Gassigehen, zog sie an, um einen Hügel zu besteigen, und ging mit ihnen durch die Stadt. Schuhe, die ihre Arbeit verrichteten und sich nie beklagten. Und ich? Ich brauche das Laufen wirklich nicht. Wenn ich zurückblicke, ist es fast ironisch, dass mein erstes Rennen ausgerechnet MUTR war und das auch noch in testenden Dynafits.
Und weißt du was? Šárka spielt eine große Rolle dabei, dass ich überhaupt gelaufen bin und später wieder losgelaufen bin. Eine Partnerin, die den MUTR mit mir gelaufen ist. Sie ist genau die Person, die dich unaufdringlich daran erinnert, dass die Welt nicht nur aus Arbeit und Rädern besteht, sondern auch aus Bewegung, Lachen und gemeinsamen Kilometern. Und so laufen wir ab und zu zusammen los. Keine große Wissenschaft, kein leistungsorientiertes Drama. Einfach ein Lauf, bei dem man mit Körper und Kopf atmet.
Eines Tages wurde mir klar, dass meine alten Feline das Beste hinter sich haben. Es war Zeit, weiterzuziehen. Ich griff nach den Saucony Peregrine 15. Ohne langes Zögern nahm ich sie mit auf den ersten Lauf zum Milada-See. Und dort geschah es: Ich fühlte mich wie Usain Bolt im Freizeimodus. Aber das war noch nicht alles! Die Peregrine 15 verdienen einen eigenen Absatz.
Gleich nach den ersten Schritten überraschte mich ihre Sicherheit. Peregrine wirkt stabil, aber nicht schwer; sie sind genau ausgewogen zwischen Widerstandsfähigkeit und Lebendigkeit. Die PWRRUN-Dämpfung ist weder zu weich noch zu hart. Der goldene Mittelweg, dank dessen du scharfe Steine nicht spürst, aber gleichzeitig die Energie nicht in den Boden verloren geht. Die Sohle mit aggressivem Profil biss sich so sicher in den losen Untergrund rund um Milada, als ob sie ihn schon jahrelang kannte. Und der Drop? Nur 4 mm, die mich zu einem natürlichen Schritt und einer weicheren Landung führten.
Und das Obermaterial? Das passte mir sofort. Es umschließt den Spann fest, selbstsicher, aber ohne unnötigen Druck. Der Schuh hält dich, wenn er soll, und verschwindet, wenn du ihn nicht brauchst.
Dank all dem lief ich mit dem Gefühl, dass es von selbst läuft. Und das ist für mich, „einen Menschen“, der das Laufen lange in einem großen Bogen vermied, fast ein kleines Wunder. Dabei begleitet mich beim Laufen die Garmin Fenix 7X. Sie überwacht Tempo, Zeit, Herzfrequenz, alles wird brav auf Strava hochgeladen, wo ich mich dann fast wie ein Analyst meiner eigenen Leistung fühle. Obwohl ich in Wirklichkeit immer noch ein Anfänger bin, der gerade erst die Freude am Laufen entdeckt.
Nie hätte ich gedacht, dass mich das Laufen eines Tages so unauffällig auf den Boden der Tatsachen bringt. Dass aus etwas, das ich als Strafe betrachtete, eine kleine, tägliche Erleichterung wird. Ich jage keinen Kilometern nach, sammle keine Lorbeeren. Ich laufe einfach los, atme und lasse die Welt ihrem eigenen Rhythmus folgen.
Vielleicht laufe ich nicht schnell. Vielleicht laufe ich nicht schön.
Und das reicht mir vorerst.
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In den etwa 22 Jahren, in denen ich im Radsport tätig bin, begeistert mich nicht mehr so leicht etwas. Oft habe ich das Gefühl, dass es mehr um Marketing geht als um die Verbesserung eines Produkts…
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